Alina, jetzt Yuma, kämpft ums Überleben !

Alina, jetzt Yuma, kämpft ums Überleben !!!
Wer hätte gedacht, dass die kleine süße Hündin aus Russland so eine tolle Hündin wird? Frauchen hatte sich gerade nach sehr langer Krankheit von ihrem Hund verabschieden müssen und sich sehr auf Alina/Yuma gefreut. Wer konnte ahnen, dass in Yuma eine tödlich verlaufende Erbkrankheit schlummert? Yuma würde ohne Operation innerlich vergiften.
Aufgefallen, dass etwas nicht stimmt, ist es Yumas Frauchen im Mai (sie hat den genauen Krankheitsverlauf und die notwendige Behandlung etwas weiter unten genau beschrieben), weil Yuma plötzlich unheimlich viel trank.
Nun ist ihr Frauchen durch die Behandlung ihres vorherigen Hundes finanziell am Limit.
Wir würden Yuma gerne mit eurer Hilfe, diese lebensnotwendige Operation ermöglichen und ihr Frauchen finanziell unterstützen.
Es wird regelmäßige Infos geben und die Rechnungen werden selbstverständlich gepostet.
Auch die Spendeneingänge werden wie immer transparent und zeitnah aktualisiert.
Bitte helft Yuma jeder Euro zählt.
Unsere Kontodaten:
Berliner Sparkasse
Kontoinhaber:Tierschutzverein Phelan e.V.
IBAN  DE21 1005 0000 0190 4177 57
BIC – / SWIFT BELADEBEXXX
Paypal spenden@tierschutzverein-phelan.de
Bitte vergesst nicht eure Adresse mit auf die Überweisung zu schreiben, so können wir euch eine Spendenquittung ausfüllen.
Verwendungszweck: OP Yuma
Vielen Dank für eure Unterstützung
Euer Team vom Tsv-Phelan und Yumas Frauchen.
Aktueller Spendenstand : 284,- € vielen Dank liebe Hildegard, Susanne, Andrea,
Marion, Barbara, Anna Maria, Ines, Nelly und Familie Hausding
Bericht von Frauchen:
Bei Yuma wurde durch unsere Tierärztin Anfang Mai, aufgrund gesundheitlicher Probleme, ein angeborener  intrahepathischer Lebershunt mittels Ultraschall, diversen Blut- und Urinuntersuchungen diagnostiziert. Ihr Lebershunt ist angeboren, eine Fehlbildung, bei der es zur Störung der Leberdurchblutung kommt.
Bei gesunden Tieren strömt das Blut aus den Bauchorganen durch die Leber, um dort gereinigt zu werden, bevor es über das Herz im Körper verteilt wird. Bei Patienten mit einem Lebershunt wird die Leber durch ein Gefäß umgangen und Blut gelangt ohne Entgiftung in den Kreislauf, es gibt Symptome einer inneren Vergiftung.
Das Blut bringt Abfallstoffe und Giftstoffe aus dem Körper zur Leber, wo diese verstoffwechselt und entgiftet werden. Umgeht das Blut die Leber, kann diese ihrer Funktion nicht ausreichend nachkommen, da nur ein kleiner Teil durch die Leber fließt. Somit verlängert sich die Zirkulationszeit u.a. von Gallensäuren und Ammoniak. Beide sind eines der Hauptprobleme beim Lebershunt, da die Gallensäuren zu Nervenschädigungen führen können und der Ammoniak zur Bildung von Nieren- und Harnwegssteinen.
Die notwendige Therapie besteht  in einer Operation mit dem Ziel, das abnorme Gefäß zu verschließen. Wird das Gefäß verschlossen, wird das Blut wieder durch die Leber geleitet. Da sich die Leber an einen geringen Blutfluss gewöhnt hat, braucht sie meistens eine gewisse Zeit, um sich an den vermehrten Anstrom von Blut zu gewöhnen. Daher kann ein Lebershunt nicht plötzlich verschlossen werden. Durch bestimmte Implantate kann ein langsamer Gefäßverschluss erreicht werden. Manche Tiere müssen auch zweimal operiert werden. Wenn das Gefäß erfolgreich verschlossen werden kann, bestehen jedoch sehr  gute Chancen (angeblich 85%), dass die Tiere ein normales Lebensalter erreichen und eine normale Ernährung vertragen.
Die Uniklinik in Gießen ist in Deutschland führend auf dem Gebiet der Operationen an Lebershunts.
Yumas Untersuchungsergebnisse liegen dort schon vor, wir wurden dorthin überwiesen.
Am 26.08.2016 müssen wir zur Voruntersuchung für die OP. Wenn alles in Ordnung ist, dann wird Yuma am 29.08.2016 operiert und muss anschließen 7 Tage stationär in der Klinik betreut und überwacht werden.
Die Kosten für diese außergewöhnliche OP belaufen sich auf EUR 2.500,00 – EUR 3.500,00.
Der echte Aufwand wird sich erst während der Zeit in Gießen herausstellen.

Zurzeit muss Yuma mit einer strengen Leberdiät leben.


Update 21.06.2016
Wie versprochen ein paar neue Zeilen von uns!

Was soll ich sagen, unser Leben gleicht seit Wochen einer Berg-und Talfahrt.
Mal geht es der Kleinen sehr gut, sie ist fröhlich und verspielt wie jeder andere junge Hund. Es gibt aber auch sehr häufig gesundheitliche Einbrüche, sie ist dann matt, hängt total durch und muss erbrechen. Das Immunsystem ist natürlich schlecht. Diverse Tierarztbesuche und Untersuchungen sind nötig, die sie sehr brav über sich ergehen lässt.
Sie muss strenge Leberdiät einhalten, die geschmacklich natürlich kein Hit ist, d.h. nur ein Minimum an Proteinen.Dadurch ist sie auch sehr schlank. Sie darf keinen Hundekeks, keinen Kauartikel gar nichts haben. Für die Zähne hat sie eine Kauwurzel, tja und auf dem Foto seht Ihr ein Stück Gurke, das sie verspeist.Obst und Gemüse darf sie haben und mag sie auch glücklicherweise.
Die letzte Ultraschalluntersuchung und die Ergebnisse der Blutuntersuchung waren daher zufriedenstellend.

Liebe Grüße und vielen Dank für eure tolle Unterstützung

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