Milou und Mitja

Wir haben diese Mail mit der Bitte um Vermittlungshilfe bekommen.
Dies sind meine beiden Rabauken, Milou, geb. am 26.11.2010 und Mitja (vorher Pusik), geb. am 01.06.2011.
Milou ist der ältere der beiden Rabauken. Milou habe ich seinerzeit von einer Privatperson übernommen, die ihn nicht mehr halten konnte/ wollte. Er ist ein grau-weißer Britisch-Kurzhaar-Kater. Man darf sich jedoch nicht von seinem Äußeren täuschen lassen, er ist zwar unglaublich hübsch, er ist aber auch eine große Persönlichkeit, der gewisse Dinge einfach nicht mag und das tut er dann auch kund. Milou mag es nicht hochgehoben zu werden. Er maunzt dann und möchte eigentlich sofort wieder runter. Milou mag es zu schmusen aber nur wenn er selbst mag. Er ist nicht der große Spielfreund, d.h. er spielt nicht so gern und ist insgesamt sehr, sehr ruhig. Milou ist sehr tolerant gegenüber anderen Tieren, er hat sogar Mitja akzeptiert, der Jahre später in sein geliebtes Heim kam. Milou fährt nicht so gern Auto, erzählt während der Autofahrt viel aber insgesamt klappt das trotzdem ganz gut. Er geht freiwillig in seine Transportkiste, wenn es zum TA geht und benimmt sich dort ganz toll. Milou verträgt die Fahrt zum TA viel besser als Mitja.
Milou mag besonders Trockenfutter, jedoch nur eine bestimmte Marke. Nachdem ich mehrere preiswerte und teure Anbieter ausprobiert habe, stellte sich das Futter von Purina namens Purina One Sensitive als das Leckerste heraus. Das mag er sehr, sehr gern. Milou wiegt geschätzte 6kg und ich liebe ihn und seine Persönlichkeit sehr. Er ist großartig und insgesamt ein sehr, sehr lieber, kleiner Kerl. Er liebt es auf der Terrasse zu liegen und ich liebe es, ihm dabei zuzusehen. Milou war längere Zeit alleiniger vierbeiniger Bewohner aber mir tat es sehr leid, da ich berufsbedingt ganztags oft unterwegs bin. Daher beschloss ich, Mitja zu mir zu nehmen.
Mitja hieß zuvor Pusik und stammt aus eurem Tierschutz-Verein. Er ist ein russischer Kater, der absolut die Nähe anderer Katzen braucht, sucht und sehr mag. Leider ist Milou eher der Einzelgänger und nicht so auf Schmusen ausgelegt wie Mitja aber sie kommen beide gut miteinander aus. Mitja habe ich damals vom Flughafen in Berlin abgeholt, die Autofahrt lief sehr gut. Als ich vor kurzem mit ihm zum TA fuhr, war er aber absolut gestresst, er sabberte und er fühlte sich merklich unwohl. Er ist demzufolge kein guter Beifahrer.
Mitja kam vor gut einem Jahr nach erfolgreicher Vorkontrolle zu uns. Er war anfangs sehr schüchtern aber das empfinde ich als ganz normal. Milou durfte immer auf die Terrasse, die ich mittels Zaun/ Katzennetz katzensicher gemacht habe. Mitja war so schlau und ist beim ersten Besuch der Terrasse gleich einmal über sie hinweg, sodass ich neue Sicherungsmaßnahmen ergreifen musste. Mitja liebt die Terrasse, er ist sehr verspielt und unglaublich verschmust, sowohl mit Milou als auch mit seinem Besitzer. Milou und Mitja schlafen beide abends zusammen auf dem Bett. Mitja ist immer derjenige, der sich ankuschelt. Im Gegensatz zu Milou mag Mitja Katzennassfutter. Nach langem Testen erwies sich Felix, ebenfalls Purina, in Geleeform und in 100gr Tüten als das Beste für ihn. Wie man sieht, ergänzen sich beide futtermäßig aber auch so sehr gut. Mitja mag keinerlei Leckerlis oder Pasten, Milou hingegen mag Knabbereien von Dreamies aber ebenso keinerlei Pasten etc. Ab und zu gebe ich Milou und Mitja Ergänzungsfutter namens Sheba in kleinen 80gr Dosen. Sie lieben Katzengras und wie alle Katzen die Katzenminze.
Milou und Mitja sollen ein Leben lang zusammen bleiben, das wäre mir wichtig und alles andere würde sie und mich sehr traurig machen. Daher dürfen beide nur zusammen irgend woanders neu einziehen. Milou und Mitja haben hier daheim 2 Toiletten (Biokats Katzenstreu klumpend), mehrere Kratzbäume, zwei bis zur Decke gehend, und eine Kratztonne sowie einen Trinkbrunnen.
Ich stelle mir ein Zuhause vor, in dem sie alles dürfen was sie mögen. Sie müssen auch mal raus dürfen, wenn möglich auf eine eingezäunte Terrasse, noch besser, wenn es ein großer Bauernhof ist, wo sie jedoch ständig raus und rein dürften. Sie sind reine Wohnungskatzen, die sehr gern raus gehen aber immer daheim im Bett oder auf der Couch/ Kratzbaum schlafen. Es darf allerdings keine große Straße vorhanden sein, sie kennen weder dies noch Autos und ich hätte große Angst um sie.
Ich möchte aber ausdrücklich, dass Beide in einen Haushalt kommen, in dem vernünftige Leute leben, die Katzen lieben und Ihnen ausreichend Zeit widmen und sie dürfen niemals wieder ihr neues Heim verlassen sondern für immer dort bleiben. Ich betone dies ausdrücklich, da ich nicht will, dass es ihen schlecht geht. Es sollen finanziell unabhängige Personen sein, die einer geregelten Arbeit nachgehen oder Rentner, da ich auf gar keinem Fall möchte, dass Beide abgegeben werden, weil das Geld nicht reicht oder sie nur minderwertiges Futter bekommen oder man bei Krankheit nicht zum TA geht. Es soll jemand, ein Pärchen oder eine Familie (bitte keine kleinen Kinder, Mitja ist dahingehend unproblematisch, Milou mag das Hochheben nicht, dies müsste vorab geklärt werden) sein, die Beide als vollwertige Familienmitglieder betrachten und alles aber auch alles für sie tun würden, damit es Beiden gut geht.
Mir fällt es unglaublich schwer, wenn die Entscheidung dahingehend fällt, dass ich für Beide eine neue Familie suchen muss aber ich darf nicht an mich, sondern muss an Beide denken und ich möchte keinesfalls, dass sie jemals im Tierheim landen!!! NIEMALS!!! Ich mag Beide sehr gern und man muss ihr Herz erobern und ich hoffe, dass mir dies in all den Jahren gelungen ist. Einen letzten Wunsch habe ich noch, ich möchte die geeignete Familie/ Person selbst gern kennenlernen und wünsche mir, dass man mir die Kontaktdaten gibt, damit ich mich ab und zu mal melden kann, um zu erfragen, wie es meinen Beiden geht.
Ich gebe Beide nur in allerbeste Hände und mache diesbezüglich keine Kompromisse. Sie bedeuten mir alles, denn ich habe meine Großeltern letztes und vorletztes Jahr verloren und die Beiden sind meine größten Schätze aber ich möchte auch, dass es Ihnen gut geht und aufgrund meiner dienstlichen Reisen bleibt mir leider immer nur sehr wenig Zeit. Ich bemühe mich darum, dies zu ändern aber es dauert..
Ich habe keinen Druck und lasse mir Zeit, weil ich denke, dass es ihnen bei mir bis auf die wenige Zeit gut geht und ich alles für sie tue aber vielleicht gibt es dort draußen ein älteres Pärchen oder so, die den Beiden alles geben können was sie brauchen.. Liebe, Geborgenheit, Respekt und Zeit.. vom letzten habe ich leider zu wenig zu bieten.. ich liebe sie über alles und es bricht mir das Herz, sie gehen zu lassen aber in der Gewissheit, dass es ihnen sehr gut geht, wird auch dies heilen.. und nichts ist wichtiger als das Glück meiner beiden Rabauken.

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